Im Sommer einmal Goethe

Es ist Sommer in Hamburg und wohl auch sonst in Deutschland. Als Blog für wertschätzende Gedanken ist auch ein Blick auf „Immer – Währendes – Schönes“ eine Entspannung.

Deshalb hier ein Sommergedicht vom guten alten Goethe. Er hat ja Recht. In sommerlicher Natur ist  alles schöner als im Haus.

Sommer auf dem Campus

Im Sommer

 

Wie Feld und Au
So blinkend im Tau!
Wie perlenschwer
Die Pflanzen umher!
Wie durch’s Gebüsch
Die Winde so frisch!
Wie laut im hellen Sonnenstrahl
Die süßen Vöglein allzumal!

Ach! aber da,
Wo Liebchen ich sah,
Im Kämmerlein,
So nieder und klein,
So rings bedeckt,
Der Sonne versteckt,
Wo blieb die Erde weit und breit
Mit aller ihrer Herrlichkeit!

von Johann Wolfgang von Goethe

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